
Storchennest Aufbau und Betreuung in Großostheim
Ein neues Storchennest in Großostheim!
Der Storchenbestand ist in den letzten Jahren sehr zurückgegangen. Aktuelle Bemühungen im Naturschutz haben beigetragen, dass sich der Bestand inzwischen wieder erholen konnte. Der Natur- und Vogelschutzverein 1913 e. V. Großostheim wollte auch einen Beitrag dazu leisten und ein weiteres Storchennest errichten. Zuerst musste eine geeignete Lage gefunden werden. Störche brauchen eine freie Sicht in gewisser Höhe auf umliegende Nahrungsflächen, um rasch genügend Futter für ihre Jungtiere zu finden. Unser erfahrenes Vereinsmitglied Bernd Autengruber machte sich lange Gedanken um einen geeigneten Standort. Die erste angedachte Lage war am Rande des Wasserschutzgebiets neben dem gemeindlichen Wasserwerk in Ringheim. Doch Anfragen beim Grundstückseigentümer ergaben, dass die behördlichen Hürden an dieser Stelle sehr hoch und für den Verein unüberwindbar sind. So musste weiter nach einem anderen geeigneten Standort gesucht werden. Matthias Scholz, Geschäftsführer der Fa. Miltenberger Industriewerke Weber, Bürgstadt hörte von den Plänen und erklärte sich spontan bereit den Verein bei diesem Vorhaben tatkräftig zu unterstützen. Eine geeignete Stelle in der firmeneigenen Kiesgrube in Ringheim mit seinen vielen Uferbereichen und Feuchtwiesen war schnell gefunden. Der gewählte Standort musste nun noch mit dem zuständigen Ökologen vom Büro Team 4 in Nürnberg abgestimmt werden. Das fachtechnische Knowhow für den Bau der Stahlkonstruktion kam vom an Natur interessierten Schlosser, Bernhard Bozem aus Volkersbrunn. Der 8 m hohe Mast sollte stabil und für Unterhaltung und Reinigung des Nestes abkippbar sein. Das erforderliche Betonfundament wurde mit Unterstützung der Fa. Weber direkt vor Ort gefertigt. Die Kosten für das Storchennest finanzierte der Verein komplett von Erlösen der jährlichen Glühweinfeste und von Spendengeldern. Vorletzten Freitag war es dann endlich so weit. Der Mast konnte aufgestellt werden. Herr Hendrik Hoereth vom Hof Landei in Schaafheim hatte sich spontan bereit erklärt mit seinem Traktor den Mast an die Kiesgrube zu transportieren. Hierfür nochmal herzlichen Dank an Hendrik für seine tatkräftige Unterstützung! An der Kiesgrube wartete dann schon der Betriebsleiter der Fa. Weber, Herr Horst Müller mit seinem großen Bagger auf uns. Nach einer Stunde intensiver Arbeit der Vereinsmitglieder Bernd Autengruber, Lothar Petermann und Stefan Koch, sowie des Betriebsleiters stand der Mast schließlich an Ort und Stelle! Norbert Petermann fotografierte den ganzen Ablauf. Der Vorstand dankt hiermit nochmals allen Helfern für die Arbeitsaktion! Ein großes Dankeschön geht auch an den Geschäftsführer Herrn Matthias Scholz der Fa. Weber, Bürgstadt und seinen Betriebsleiter, Herrn Horst Müller, für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit! Wir hoffen nun, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat und nächstes Jahr ein neues Storchenpaar unser Nest annimmt! Wir sind alle sehr gespannt!




